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P3 Personalisation Preparation Process
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Die vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten von modernen Chipkarten bedingen auch eine Neuorientierung bei Personalisierungssystemen. Reichten bei der Magnetkarte nur wenige Daten zur Personalisierung aus und mussten lediglich zwei Werte kryptografisch berechnet werden, benötigen Chipkarten, abhängig von der Anwendung, eine Vielzahl von personalisierten Parametern, kryptografischen Daten und Schlüsseln, Zertifikaten und Anwendungen, mit denen zum Zeitpunkt der Personalisierung der Kartenchip beaufschlagt werden muss. Dabei müssen - zumindest in Teilbereichen - internationale oder nationale Standards bzw. gesetzliche Regelungen eingehalten werden, auf denen bestimmte Anwendungen wie z.B. Kredit-, Debit- und Cashkarten bzw. elektronische Signaturen beruhen. Dazu kommen noch spezielle Anwendungen wie Ausweisfunktion (Personalausweis, Führerschein, Gesundheitsausweis) oder Kundenbindungsfunktionen. Die Funktionalität bestehender Personalisierungssysteme musste deshalb immer wieder erweitert und angepasst werden, was in der Regel ein sehr kostenaufwendiges Unterfangen darstellt.

Das Personalisation Preparation Process (P3) stellt nicht nur eine Alternative zur Erweiterungen bestehender Personalisierungssysteme dar - es bietet als eigenständiges, jedoch in Fremdsysteme integrierbares System vielmehr auch die Möglichkeit, die Personalisierung dort vorzunehmen, wo sie im Einzelfall am zweckmäßigsten erfolgen soll: entweder beim kartenherausgebenden Institut, oder - ausgelagert - bei Personalisierungsdienstleistern, oder auch, integriert mit Zusatzfunktionen, in den Kartenherstellungsprozessen. P3 kann somit kostengünstig bereits bei kleineren Kartenvolumina eingesetzt werden, bei denen sich Erweiterungen bestehender Personalisierungssysteme aus Kostengründen verbieten würden. Die Formate von Eingangsdaten werden in P3 parametrisiert und können somit an die vorhandene Formate angepasst werden. Dabei können entweder Personalisierungen für vordefinierte Chipkarten-Anwendungen oder generische Anwendungen für Multi-Application-Karten durchgeführt werden. Die generischen Anwendungen (Multos, Open Platform) werden dabei durch die P3 - Skriptsprache definiert. Unterstützt werden folgende Chipkarten-Technologien: Visa Open Platform/JavaCard, Multos, sowie proprietäre Anwendungen. P3 unterstützt den EMV-Standard bezüglich folgender Anwendungen: Kredit und Debit (Europay Pay Now Pay Later, Master Card MCPA, Visa Smart Debit Credit, JCB Debit Credit), ferner 'Dedicated Funding Source Application Data' und Electronic Purse Applications (Visa Cash DES und Visa Cash RSA). Die kryptografische Funktionalität und die Verwaltung kryptografischer Schlüssel wird dabei durch ein entsprechendes Hardware Security Module (HSM) unterstützt. P3 enthält auch alle nötigen Logging-, Reporting- und Systemverwaltungsfunktionen und ist verfügbar für Windows-NT (Workstation oder Server).

P3 Produkt

Die wichtigsten Eigenschaften von P3 auf einen Blick

  • Flexibel einsetzbares Personalisierungssystem für Chipkarten
  • Unterstützt internationale Standards (EMV)
  • Unterstützte Chipkartentechnologien: Visa Open Platform/JavaCard, Multos
  • Kredit-/ Debit: Europay, Mastercard, Visa
  • Electronic Purse: Visa Cash DES und Visa Cash RSA
  • Volle kryptografische Funktionalität und Schlüsselverwaltung durch integriertes Hardware Security Module
  • Logging-, Reporting- und Systemverwaltungsfunktionen
  • Drei Systemvarianten auf der Windows-NT - Plattform:
    • P3-Desktop (Single Issuer)
    • P3-Advance (10 Issuer)
    • P3-Server (Multi-Tier-Architektur, Message Queing, Issuer > 10)

Weitere Informationen: info@zlender-consulting.de