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Im traditionellen Zahlungsverkehr (Autorisierung von Zahlungsvorgängen
im Kreditkartengeschäft, bei Debitkarten sowie bei einer Vielzahl von
Chipkarten-Anwendungen) müssen geheime Kartendaten geschützt und im
Rahmen der Transaktionen vertraulich und fälschungssicher übertragen
werden. Da solcher Datenaustausch in der Regel über öffentliche
Kommunikationsnetze abgewickelt wird, müssen die sensitiven Daten -
in der Regel die PIN und die geheimen Kartenparameter - entsprechend
verschlüsselt werden. Es müssen außerdem die Schlüssel in sicherer
Art und Weise verteilt bzw. ausgetauscht werden.
Anders als bei diesen traditionellen Anwendungen werden bei Transaktionen,
die über das Internet abgewickelt werden, alle Daten stark
verschlüsselt (symmetrische Verschlüsselung, in der Regel
mit 112/124 bzw. mit 168/192 Bit). Außerdem werden die über
das Internet abgewickelten Zahlungs-Transaktionen in der Regel mit
elektronischer Unterschrift (elektronische Signatur, digitale Signatur)
signiert, um den Kartenmissbrauch weiter zu reduzieren. Wurden bei
traditionellen Anwendungen nahezu ausschließlich symmetrische
Verschlüsselungsmethoden (DES) benutzt, so werden bei der
Sicherung des Zahlungsverkehrs über das Internet zunehmend
auch asymmetrische Verschlüsselungsalgorithmen (z.B. RSA)
verwendet, meist im Zusammenhang mit den sogenannten hybriden Methoden,
bei denen sowohl symmetrische als auch asymmetrische Verfahren
Verwendung finden.
Die elektronischen Schlüssel, die bei diesen Verfahren
verwendet werden, müssen in der Regel durch spezielle Hardware
("Hardware Security Module", HSM) vor Missbrauch geschützt werden.
Neben der Aufgabe von HSM als "Tresor für elektronische Schlüssel"
erfordern Transaktionen die Durchführung verschiedener
Operationen mit bzw. an solchen Schlüsseln. Deshalb bieten die
für die Abwicklung des Zahlungsverkehrs vorgesehenen HSM in
der Regel auch eine umfangreiche Funktionalität. HSM weisen
außerdem einen starken Schutz gegen äußere Eingriffe
auf (engl.: "tampering protection"), der die eigentliche Realisierung
der "Tresorfunktion" darstellt, meist in Form konstruktiver Maßnahmen,
die durch spezielle Sensoren ergänzt werden.
In der Regel bieten die im Bereich des Zahlungsverkehrs eingesetzten
HSM alle für das internationale Kartengeschäft erforderlichen
Funktionen. Der Einsatz von HSM für den speziellen, durch deutsche
Bankinstitute bzw. durch den "Zentralen Kreditausschuss (ZKA)
definierten Zahlungsverkehr im Zusammenhang mit der ec - Debit bzw.
-Geldkarte, setzt eine besondere Funktionalität ("PAC/MAC-Verfahren")
voraus, für die eine entsprechende Zulassung erforderlich ist.
In diesem Bereich übernehme ich z.B. folgende Beratungen:
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Anwendungsspezifische Auswahl von HSM, Einsatzberatung
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Definition anwendungsspezifischer Funktionen, Anfertigung von Pflichenheften und Funktionsspezifikationen
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Umsetzen vorhandener ("legacy") HSM-Infrastrukturen auf moderne HSM-Infrastruktur
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Erweiterung von HSM-Funktionalität durch ZKA-spezifische Anforderungen
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Anpassung von HSM an die jeweilige Transaktionssoftware.
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